Er fand, was gefehlt hatte

Dustins Geschichte


Jesus spricht mit einem Mann, reicht ihm die Hand und belehrt ihn.

Sieben Jahre hatte ich mit meiner Sucht nach Schmerztabletten und Drogen, einschließlich Marihuana und Methamphetamin, zu kämpfen.

Im Jahr 2000 wurde ich nach dreieinhalb Jahren Ehe und zwei Kindern geschieden. Ich fing an, in einer Apotheke zu arbeiten, um meine Krankenpflegeausbildung zu finanzieren. Ich fühlte mich verloren und niedergeschlagen. Meine Sucht begann, als ich anfing, Schmerztabletten zu stehlen und einzunehmen. Nach meinem Abschluss in der Krankenpflegeschule arbeitete ich als Krankenpfleger. Ich übernahm den Nachtdienst, und eines nachts fragte mich ein Kollege, ob ich Crystal Meth ausprobieren wolle. Ich war müde und dachte, einmal würde nicht schaden. Von dem Moment an war ich süchtig danach. Meine Sucht führte mich zu vielen bedauerlichen Entscheidungen.

2006 wurde ich aufgrund meiner Süchte und falschen Entscheidungen inhaftiert. Ich verlor meine Zulassung als Krankenpfleger, meine Familie und Freunde und meine Freiheit. Ich hatte seit Jahren nicht mehr gebetet, aber in der Gefängniszelle betete ich wie nie zuvor. Ich brauchte Hilfe, und mein himmlischer Vater war meine einzige Hoffnung.

Bald danach fing meine Familie an, mich zu besuchen. Mein Vater brachte mir die heiligen Schriften und andere Bücher der Kirche zum Lesen. Außerdem besuchte er mich jede Woche und schrieb mir immer wieder. Er war mein bester Freund und gab mich nie auf! Ich begann, Gottesdienste im Gefängnis zu besuchen, und ging jede Woche dahin und las täglich in den heiligen Schriften. Nach 28 Monaten wurde ich entlassen. Dank meiner Familie, meinen Freunden und vor allem meinem himmlischen Vater und Jesus Christus hatte ich unglaubliche Fortschritte gemacht. Doch noch immer fehlte etwas, und ich wusste nicht, was.

Etwa eine Woche nach meiner Entlassung erzählte mir meine Mutter von einer Ansprache, die sie kurz zuvor in der Abendmahlsversammlung gehört hatte, in der es um eine von der Kirche unterhaltene Initiative zur Genesung von Suchtkranken ging. Ich fand heraus, wann und wo die Treffen stattfanden und fing an, daran teilzunehmen. Am Anfang fürchtete ich mich, meine Geschichte in diesen Zusammenkünften zu erzählen. Der Geist war aber so stark und die Leute in unserer Gruppe waren so erstaunliche Vorbilder, dass ich mich wohl genug fühlte, um zu reden. Als ich die Schritte in der Anleitung zum Genesungsprogramm für Suchtkranke durcharbeitete, wurde mir klar, was mir fehlte. Ich hatte nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um zuzulassen, dass das Sühnopfer meines Erretters Jesus Christus in meinem Leben wirksam werden konnte.

Im folgenden Jahr nahm ich jede Woche an diesen Treffen teil. Jeden Schritt arbeitete ich mehrmals durch. Schließlich war ich dann fähig, die reinigende Kraft des Sühnopfers zu spüren.

Seitdem habe ich wieder geheiratet und bin im Tempel gesiegelt worden. Ich besitze ein Fotostudio, mit dem ich schon Preise gewonnen habe. Ich spreche als Motivationsredner über die Gefahren von Drogen und bin begeisterter Läufer. Ich arbeite gern an meiner Familienforschung und im Tempel. Am liebsten verbringe ich aber Zeit mit meiner lieben Frau und unseren drei großartigen Kindern. Ich bin so dankbar für das Sühnopfer meines Erlösers. Ich liebe mein Leben!